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Prof. Dr. Ute Klammer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung zum höheren Armutsrisiko von Frauen im Alter und den geplanten Rentenreformen

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung spricht Prof. Dr. Ute Klammer, Direktorin des DIFIS, über das Altersarmutsrisiko junger Frauen. Beleuchtet werden im Artikel neben dem höheren Armutsrisiko von Frauen im Alter auch die von der Rentenkommission vorgeschlagenen Empfehlungen zur Rentenreform. Ute Klammer ordnet die Vorschläge der Rentenkommission aus wissenschaftlicher Perspektive ein und bewertet die geplanten Änderungen der Rentenkommission. Die geplante Abschaffung der Minijobs als eine der 33 Empfehlungen der Rentenkommission ordnet Ute Klammer unter dem Aspekt des höheren Altersarmutsrisikos für Frauen so ein:

„Minijobs mögen kurzfristig eine gute Lösung sein für Frauen, die nach der Geburt eines Kindeswieder etwas arbeiten wollen“, sagt Ute Klammer. „Aber oft bleiben die Frauen in diesen Jobs jahrelang hängen, ohne eine richtige Alterssicherung aufzubauen.“ 
Sie begrüßt einzelne Reformschritte, betont jedoch, dass die eigentlichen Ursachen der Rentenungleichheit bereits im Erwerbsverlauf liegen – etwa durch Teilzeitbeschäftigung, Care-Arbeit und ungleiche Erwerbschancen von Frauen. Ihr Fazit lautet daher, dass eine Rentenreform allein nicht ausreicht, sondern durch arbeitsmarkt- und familienpolitische Maßnahmen ergänzt werden muss.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier (kostenpflichtig).

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