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Veranstaltungsbericht: Brown-Bag-Runde "Zukunftsdialog Eingliederungshilfe NRW – Kinder und Jugendliche"
Am 30. Januar 2025 hat der nordrhein-westfälische Landtag den Antrag „Die Eingliederungshilfe in Nordrhein-Westfalen zukunftsfest aufstellen“ (LT-Drs. 18/12563) mehrheitlich beschlossen. Damit wird die Landesregierung u.a. aufgefordert, im Rahmen eines „Zukunftsdialogs EGH NRW“ die Diskussion über die fachliche Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe (EGH) unter Beteiligung aller relevanten Akteure und unter Berücksichtigung der herausfordernden finanziellen und personalwirtschaftlich Rahmenbedingungen zu intensivieren. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) übernimmt die Steuerung des „Zukunftsdialog EGH NRW“.
Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (DIFIS) organisiert das MAGS vier DIFIS Brown-Bag-Runden mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Dort sollen gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren der EGH und Expert*innen aus der Wissenschaft über zentrale Themen der Eingliederungshilfe mit Blick auf die nächsten 10 bis 20 Jahre diskutiert werden. Die thematischen Schwerpunkte der Workshops sind Soziale Teilhabe Erwachsener, Teilhabe am Arbeitsleben, Kinder- und Jugendliche und Querschnittsthemen der EGH.
In der 3. BBR am 30.05.2026 von 10:00-15:00 Uhr zum Themenschwerpunkt Kinder und Jugendliche diskutierten die Teilnehmenden entlang der folgenden Leitfragen: Wie kann Bildung in der Kita und in der Schule zukünftig gestaltet werden, sodass neben der pädagogischen Förderung auch umfassende Teilhabe ermöglicht wird? Welche inklusiven Bildungssettings sind auch für Kinder und Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen unter den aktuellen Rahmenbedingungen erreichbar? Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Kinder-/Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Kitas und Schulen zukünftig gestaltet werden, sodass Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen durchgängig ermöglicht wird? Wie kann Teilhabe auch für Kinder und Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen unter den aktuellen Rahmenbedingungen erreicht werden? Wie können Kinder/Jugendliche/junge Erwachsene mit Behinderungen im elterlichen Haushalt sowie in Wohneinrichtungen besser erreicht und unterstützt werden? Welchen Beitrag kann die Eingliederungshilfe dazu leisten?
Aus der Wissenschaft konnten zwei Expert*innen gewonnen werden, die die Diskussion mit kurzen Inputs eingeleitet und begleitet haben. Teilgenommen haben Prof. Dr. Janka Goldan von der Bergischen Universität Wuppertal und Prof. Dr. Albrecht Rohrmann von der Universität Siegen. Moderiert wurde die Brown-Bag-Runde durch Dr. Marina Ruth vom DIFIS. zurück zur Übersicht


