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DIFIS-Studie 2026/7: Jobdrehscheibe für die Industriearbeit
Im Zuge der wirtschaftlichen Transformation gewinnen Fragen zur beruflichen und betrieblichen Mobilität von Fachkräften an Bedeutung: Wo gehen Arbeitsplätze verloren, wo entstehen neue Arbeitsplätze? Welche qualifikatorischen Bedarfe sind zu decken, damit Arbeitsplatzwechsel gelingen? Wie kann die Bereitschaft zu Arbeitsplatzwechseln erhöht werden, wie können soziale Standards über Betriebswechsel hinweg gewahrt werden? In welchen Strukturen und durch wen sollen Qualifizierungsbedarfe und Beschäftigungsstandards ausgehandelt und begleitet werden?
Der vorliegende Bericht analysiert in einem ersten Schritt Fachkräfteentwicklungen in der Industrie in der Region Berlin-Brandenburg. In einem zweiten Schritt werden die vorhandenen arbeitsmarktpolitischen Instrumente zur Unterstützung von Arbeitsplatzwechseln im Strukturwandel verglichen und der Entwicklungsbedarf für ergänzende Instrumente umrissen. In einem dritten Schritt wird mit einer neuartigen „Jobdrehscheibe für Industriearbeit“ ein Konzept vorgestellt, wie unter Beteiligung der Sozialpartner Arbeitsplatzwechsel, Qualifizierung und Strukturwandel gelingen können.

Martin Brussig, Andreas Jansen, Gernot Mühge, Bernd Reissert: DIFIS-Studie 2026/7: Jobdrehscheibe für die Industriearbeit
Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen
Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Hochschule Darmstadt
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (a.D.), Vorstand Stiftung Bildung und Beschäftigung




