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DIFIS-Impuls 2026/7: Fachkräfteallianzen gestalten. Kooperationen für regionale Lösungen

Neben Aus- und Weiterbildung, höherer Erwerbs­beteiligung und besserer Arbeitsqualität gilt gesteuerte Zuwanderung aus Drittstaaten als tragende Säule der Fachkräftesicherung. Trotz Liberalisierung des Zuwan­derungsrechts, Pilotprojekten und Entwicklungs­programmen bleiben die Ergebnisse der Personal­gewinnung hinter dem Bedarf zurück. Gründe dafür sind komplexe Zuständigkeiten, fragmentierte Verantwortung, rechtliche Vorgaben, infrastrukturelle Engpässe und fehlende regionale Koordination.
In diesem Gefüge entwickeln sich Fach­kräfteallianzen als mehr oder weniger formalisierte Kooperationen zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Diese Kooperationen suchen regionale Antworten auf Fachkräfteengpässe. Ihre Bedeutung wächst, doch eine belastbare Evidenz zu Struktur, Dynamik, Wirksamkeit und Gelingens­bedingungen ist bisweilen begrenzt. Häufig bleibt die migrations- und arbeitsmarktpolitische Spezifik solcher Allianzen vernachlässigt.

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